Sie werden mit allen notwendigen Medikamenten und Verhaltensregeln sowie einer Notfall-Telefonnummer Ihres Operateurs versorgt. Bis zum Nachwachsen des Epithels – je nach individuellem Heilungsprozess bis zu fünf Ten – wird dieses mit einer weichen Kontaktlinse geschützt.
Im weiteren Verlauf
Im Gegensatz zur LASIK kommt es in der Heilungsphase mehr oder
weniger zu Schmerzen, die medikamentös behandelt werden können.
Das Sehvermögen unterliegt in den ersten Wochen noch Schwankungen,
da Ihr Auge bisher ohne „Lesemuskel“ auskam und nun
diese Fähigkeit erlernen muß. Ihr operiertes Auge verträgt
in den ersten beiden Wochen noch kein starkes Lidpressen (z.B.
beim Heben schwerer Gewichte), chemische und mechanische Reizung
(z.B. beim Schminken, Schwimmen) sowie trockene, staubige oder
rauchige Luft (z.B. im Flugzeug oder in der Gaststätte). Ab der zweiten
Woche erhalten Sie für die Dauer eines Monats Augentropfen,
um eine mögliche Narbenbildung zu verhindern. Die anvisierte
Sehkraft kann somit erst nach einigen Wochen genossen werden. Daher
sollten Sie sich idealerweise ca. eine Woche Urlaub gönnen.
Mögliche Nachkorrekturen sind leider unangenehmer, da der
gleiche Eingriff wiederholt werden muß.
Zur Kontrolle des Therapieerfolgs sind, je nach Einzelfall, bis zu sieben Nachsorgeuntersuchungen empfehlenswert.

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