Die Entscheidung für oder gegen eine Laser-Operation liegt bei Ihnen als Patient.
Aber je besser Sie informiert sind desto leichter wird sie Ihnen fallen. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit den Restrisiken,
wie sie bei allen operativen Eingriffen bestehen. In Kliniken mit viel Erfahrung reduzieren sich die Komplikationsmöglichkeiten in der Regel auf drei Bereiche:
- Schnittkomplikationen
Schnittkomplikationen sind selten, aber nicht ausgeschlossen. In diesem Fall ist es entscheidend, richtig zu reieren.
Der inkomplette Schnitt heilt problemlos in den ersten 48 Stunden ab. Sie können wieder Ihre Sehhilfen verwenden.
Ein erneuter Eingriff ist in der Regel nach sechs Monaten möglich.
Risikoquote: < 1‰
- Infektionen
Wie bei jedem operativen Eingriff sind Infektionen möglich, in Kliniken mit Reinluftkriterien jedoch sehr selten.
Engmaschige Kontrollen und die regelmäßige Einnahme der mitgegebenen Medikamente zur Prophylaxe sollten vom Patienten sorgfältig eingehalten werden.
Risikoquote: < 2‰
- Behandlungergebnis
Die angestrebte Korrektur kann aufgrund unterschiedlicher Gewebereaktionen in ca. 93% der Fälle erreicht werden.
Unregelmäßiger Abtr oder Dezentrierungen sind mit moderner Lasertechnologie und Zielführungssystemen (Eye-Tracker) sehr selten zu beobachten.
Bei Über- oder Unterkorrekturen wird über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten der Verlauf abgewartet.
Danach erfolgt ein Anheben des Hornhautdeckels und eine anschließende Feinkorrektur, falls der Patient den noch bestehenden Sehfehler als störend empfindet.
Risikoquote: < 7%
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